Aktualisiert am 26.10.2014
   
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  Flugenten (Warzenenten)
 

Flugenten (Warzenenten)


 
Rasse Warzenenten
Herkunft Südamerika, bereits Anfang des 16. Jahrhunderts dort domestiziert vorgefunden (aus der Cairina moschata) und bald darauf nach Europa gebracht.
Bedeutung  
Gesamteindruck Artgemäß von Hausenten verschieden. Der Erpel ist bedeutend größer als die Ente und hat keine Schwanzlocke. Das Gesicht beider Geschlechter ist nackt und mit einer Stirnwarze in harmonischer Größe geziert.
Farbe Farbenschläge:
Wildfarbig:
Hauptfarbe tiefes Schwarz, auf dem Rücken reich metallgrün schimmernd, auf den Schwingen ins Stahlblaue übergehend. Unterseite matter Glanz, mehr ins Purpurbraune gehend. Große Flügeldeckfedern größtenteils weiß, was sich mit dem Alter ausdehnt, bei Jungtieren nur wenige weiße Federn, teils von außen kaum sichtbar. Etwas Weiß im Kopf- und Hinterhalsgefieder bei älteren Tieren gestattet.
Gesichtsfarbe rot, Schwarzeinlagerungen gestattet, welche sich mit zunehmendem Alter ausdehnen können. Augenfarbe hellbraun; Schnabelfarbe am Grunde schwarzgrau, vorn in grau bis fleischfarben übergehend, mit teils hellem Sattelfleck; Bohne dunkel; Lauffarbe schwarz; Zehenfarbe heller.

Blau-wildfarbig:
Möglichst gleichmäßiges lichtes Blaugrau. Die großen Flügeldeckfedern weiß wie bei den Wildfarbigen.
Gesichts-, Augen-, Schnabel-. und Lauffarbe wie bei Wildfarbigen, meist etwas aufgehellt.

Perlgrau-wildfarbig:
Möglichst gleichmäßiges Perlgrau am ganzen Körper. Die großen Flügeldeckfedern größtenteils weiß, wie bei den Wildfarbigen.
Gesichts-, Augen-, Schnabel- und Lauffarbe wie bei Wildfarbigen, meist etwas aufgehellt.

Braun-wildfarbig:
Möglichst gleichmäßig sattes Braun mit kupferartigem Glanz. Die gleichen Abzeichen wie bei den Wildfarbigen.
Gesichtsfarbe rot angestrebt, Schwarzeinlagerungen gestattet, welche sich mit zunehmendem Alter ausdehnen können. Augenfarbe hellbraun; Schnabelfarbe fleischfarbig bis rot; Bohne dunkel; Lauffarbe und Zehenfarbe dunkelbraun mit helleren Flecken.

Schwarz:
Möglichst glanzreiches Schwarz, ohne weiße Abzeichen.
Gesichtsfarbe schwarz angestrebt; Augenfarbe hellbraun; Schnabel-, Lauf- und Zehenfarbe schwarz angestrebt.

Weiß:
Reinweiß.
Gesichtsfarbe rot, vollkommen fleckenfrei; Augenfarbe hell bis blaugrau; Schnabelfarbe hell bis rötlichfleischfarbig.

Blau:
Möglichst gleichmäßiges, intensives nicht zu dunkles Blau mit oder ohne Saum.
Gesichtsfarbe fast schwarz; Augenfarbe hellbraun; Schnabelfarbe wie bei den Wildfarbigen; Lauffarbe fast schwarz.

Schecken:
In Schwarz, Blau mit oder ohne dunklem Saum und Braun. Auf weißer Grundfarbe gut begrenzte, in sich reine Farbfelder auf Kopf, Schultern, Rücken, Flanken und Schwanz. Die seitliche Begrenzungslinie des farbigen Oberkopfes beginnt an der Schnabelwurzel und zieht sich oberhalb des nackten Gesichtsfeldes bis zum Zügelstreif hinter dem Auge zum Nacken, maximal bis zum eingeschnürten Oberhalsabsatz. Ein weißer Streifen oberhalb des nackten Gesichtsfeldes ist kein Fehler. Bei Blauschecken ist die Oberkopffarbe schwarzblau. Bezüglich der Begrenzungslinie der Kopfzeichnung sind bei diesem Farbenschlag keine hohen Ansprüche zu stellen. Rücken und Oberschwanzzeichnung bilden geschlossene Farbfelder ohne störende Weißeinlagerungen. Die Flankenzeichnung beginnt etwa über oder hinter den Läufen und zieht sich mehr oder weniger breit zum farbigen Rücken und Schwanz. Weißes After- und Unterschwanzgefieder (Keil) angestrebt.
Gesichtsfarbe rot, mit Schwarzeinlagerungen gestattet, welche sich mit zunehmendem Alter ausdehnen können. Augen Schnabel- und Lauffarbe richten sich nach der Verteilung der farbigen Gefiederpartien und sind von untergeordneter Bedeutung. Schnabelbohne dunkel bei Schwarzschecken, hell oder dunkel bei Blau- und Braunschecken.
Als Fehlfarben sind wildfarbige Tiere auszuschließen, die nur weißmeliert oder gesprenkelt sind, sowie weiße mit nur kleinen farbigen Flecken.
 
Gewichte Erpel 5 kg, Ente 3 kg
Bruteier-Mindestgewicht 70 g
Schalenfarbe der Eier Weiß, zuweilen mit leicht gelblichem Schimmer
Ringgrößen Erpel 22, Ente 18

 

 
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